Kfz - Meisterwerkstatt  - Armin Treder
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Schützen Sie die Umwelt

LPG und CO2 Emissionsreduzierung

LPG und CO2 Emissionsreduzierung – Einige Schlüsselzahlen:


Tank-To-Wheel GHG Emissionen*

-12% CO2 Emissionen

wenn ein ursprünglich mit Benzin betriebenes KFZ mit LPG fährt


Ein mit Benzin betriebenes KFZ mit einem Ausstoß von 148 g/km würde nur 130 g/km Emission am Auspuff abgeben, wenn es mit LPG betrieben wird.

Die 4.6 Million Fahrzeuge, die zur Zeit in Europa mit LPG fahren, versorgt durch eine Infrastruktur von mehr als 22.500 LPG Tankstellen, sorgen jährlich für eine Einsparung von mindestens 1.4 Million Tonnen CO2.


Well-To-Wheel GHG Emissionen**

Gemäß der JEC WTW Studie für die 2010 Projektion:

Benzinbetriebene KFZ: 16% mehr als LPG

Dieselbetriebene KFZ: 11% mehr als LPG


*: Emission durch den Betrieb des Fahrzeugs verursacht.
**: Emission durch den Betrieb des Fahrzeugs verursacht, wobei aber auch die Produktion und Zulieferung des Kraftstoffs berücksichtigt wird.

Quelle: European LPG Association, www.aegpl.eu * Copyright (c) Prins Autogassystemen B.V. 2008

Kraftstoff-Prognosen im "Fortschrittsbericht 2004"

Basis-Version / DVFG-Statement / Autogas-News

Kraftstoff-Prognosen im "Fortschrittsbericht 2004"
Bundesregierung sieht Potenzial für Autogas

Die Entwicklung wettbewerbsfähiger alternativer Kraftstoffe und Antriebstechnologien ist eine Aufgabe, die nicht den nachkommenden Generationen aufgebürdet werden darf. Dies ist eine der zentralen Positionen im "Fortschrittsbericht 2004", den das Bundeskabinett jetzt beschlossen hat. Unter dem Titel "Perspektiven für Deutschland" definiert diese Studie die wichtigsten politischen Leitlinien und Ziele für eine nachhaltige Entwicklung und bewertet in diesem Rahmen auch zukünftige Kraftstoffoptionen.

Ein erhebliches Potenzial zur Reduzierung schädlicher Schadstoff-Emissionen wird dabei dem Gasantrieb zugeschrieben. Sowohl Flüssiggas als auch Erdgas nehmen nach Einschätzung der Regierung in Zukunft einen zunehmenden Anteil der genutzten Kraftstoff-Varianten ein. Der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) begrüßt die Ziel-Definitionen der Bundesregierung, die den Energieversorgern, Kfz-Werkstätten, Tankstellenbetreibern und Fahrzeughaltern klare Perspektiven aufzeigen.

Wachsende Nachfrage

Der "realistisch betrachtete Marktanteil" von Flüssiggas als Kraftstoff, auch unter der Bezeichnung Autogas bekannt, liegt nach Einschätzung des Kabinetts bis zum Jahr 2020 bei 1,5 Prozent. Bezogen auf einen Kraftfahrzeugbestand von ca. 64 Mio. Fahrzeugen, den das Umweltbundesamt für 2020 prognostiziert, werden dann also rund eine Mio. flüssiggasbetriebene Autos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Die bereits heute auf Verbraucherseite deutlich erkennbare Nachfrage nach Autogas mit einem jährlichen Umrüstvolumen von mittlerweile etwa 10.000 Fahrzeugen dürfte durch diese von der Politik definierte Zielsetzung zusätzliche Dynamik erhalten.

Seitdem im Jahr 1995 der Mineralölsteuersatz für Autogas aufgrund seiner vorbildlichen ökologischen Eigenschaften reduziert wurde, hat das steigende Interesse an diesem Antrieb bis heute zu ca. 25.000 aufgerüsteten Fahrzeugen und einer Infrastruktur aus mehr als 600 öffentlich zugänglichen Tankstellen geführt. Allerdings hatte sich die Automobilindustrie auf dem deutschen Markt mit dem Angebot von werkseitig flüssiggasbetriebenen Fahrzeugen zurückgehalten, während diese Modelle in vielen anderen europäischen Ländern längst zum Sortiment gehören. Der Grund für diese Zurückhaltung war die bisherige Befristung der Steuerermäßigung bis zum Jahr 2009. Mit der veröffentlichten Prognose der Regierung innerhalb ihrer verkehrs- und umweltpolitischen Zielsetzungen ist nun eine klare Vorraussetzung zu einer Verlängerung dieser Frist gegeben. Ohne eine Angleichung an die zuvor schon für Erdgas bis 2020 verlängerten Steuersätze wäre das politische Ziel von knapp einer Million Autogas-Fahrzeuge nämlich nicht zu erreichen. Deutschland folgt mit dieser Gleichbehandlung auch der Haltung der EU, die Flüssiggas als weltweit führende Kraftstoff-Alternative ausdrücklich zu den förderungswürdigen Konzepten zählt.

Ökologische Potenziale

Insbesondere unter dem Aspekt eines möglichst schnellen Marktaufbaus mit entsprechender Schadstoffminderung liegen wesentliche Vorteile beim Flüssiggas-Antrieb. Während Erdgas in aller Regel erst nach Kauf eines entsprechend ausgestatteten Neuwagens genutzt wird, können die ökologischen Potenziale von Autogas durch die problemlosen Umrüstmöglichkeiten schon im Fahrzeugbestand zum Tragen kommen. Das leichtere Handling des Tanks wegen der wesentlich niedrigeren Betriebsdrücke sowie kostengünstigere und schneller amortisierbare Ausrüstungen begünstigen diesen Trend. Den Forderungen der Politik nach einer Sicherung der nachhaltigen Mobilität kommt Flüssiggas also in hohem Maße entgegen. Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt darüber hinaus: Ohne diese Option auf flüssiggasbetriebene Fahrzeuge würde Deutschland sich verkehrspolitisch ins Abseits stellen. Innovative Antriebskonzepte, so der Fortschrittsbericht des Bundeskabinetts, müssen nämlich ins internationale Umfeld passen: "Eine national ausgerichtete ‚Kraftstoffstrategie' macht gerade für Deutschland mit seiner in hohem Maße exportorientierten Automobilindustrie und seiner Lage im Herzen Europas keinen Sinn."

Quelle: www.autogastanken.de

Gas als Treibstoff?

LPG-Flüssiggas ist ein natürliches Begleitprodukt in der Erdölproduktion. Bevor sich Benzin als kraftstoff durchsetzte (wegen des damals einfacheren Transportes), liefen die ersten Otto-Motoren mit diesem Treibstoff! Heute ist der Transport von Flüssiggas und seine Lagerung überhaupt kein Problem mehr! Der Camping-Kocher, der Heissluftballon, manche Heizung auf dem Land und viele Hubfahrzeuge in der Industrie funktionieren heute hervorragend und sehr zuverlässig mit LPG.

Mit relativ geringem Druck von ca. 10 bar wird Autogas (Flüssiggas) z.B. im raumsparenden Reserveradmuldentank im Kfz untergebracht. Bei gleichem Tankinhalt ist mit Autogas gegenüber einem mit 200 bar betankten Erdgasfahrzeug eine bis zu 3-fache Reichweite möglich, oder der Erdgastank müsste 3x so groß sein, um dieselbe Reichweite zu erzielen.

Diese und noch weitere Aspekte (politische Ziele zur Umwelt-/Steuerpolitik) sprechen dafür, dass sich LPG-autogasbetriebene Kfz auch in Deutschland weiter durchsetzen werden!

Sie können schon heute davon profitieren!


Mein Auto / G-Auto?

Fast jeder "Benziner" ist ohne Probleme in einer zertifizierten KFZ-Werkstatt zum G-Auto aufrüstbar!

Für relativ wenig Geld und in nur wenigen Tagen ist auch Ihr Auto ein echtes Sparmodell ohne Abstrich in der Leistung! Im Gegenteil: Da die Verbrennung im Motor sauberer erfolgt, sinkt sogar die Abnutzung. Sie Tanken für die Hälfte, fahren umweltfreundlicher und setzen zudem ein positives Zeichen in Ihrer persönlichen Umgebung!

Bei der Aufrüstung Ihres Autos auf LPG Betrieb bleibt übrigens der Benzinbetrieb erhalten!

Sie fahren also ein sogenannt "bivalentes" Auto. Geht das Gas zur Neige, genügt das Umlegen eines einfachen Schalters und Sie fahren ganz einfach mit Benzin weiter...

Sie schützen die Umwelt. Für unsere Kinder!

In der Regel geht "Gutes Tun" nicht ohne Verzicht... Die Umstellung auf einen Treibstoff mit 80% weniger Emission allerdings ist eine wundervolle Ausnahme von dieser Regel. Reichweite, Fahrkomfort, Sicherheit... alles, wie gewohnt!
Beim Tanken, allerdings, kommt Freude auf!

Kosten/Nutzen

Umweltschonend und halber Preis.
Mobilität ist in unserer Gesellschaft sowohl Lebensqualität, als auch arbeitsmäßige Notwendigkeit.

Weniger fahren ist nicht zweckmäßig. Aber: Die Hälfte beim Tanken bezahlen und dabei 80% weniger Schadstoffe ausstoßen macht Sinn.

AutoGas – Ökonomisch sinnvoll.

In welchem Verhältnis Kosten und Nutzen stehen, erschliesst sich Ihnen in folgender Grafik:

Wo tanken?

Zur Zeit gibt es bereits 3.197 (Stand 30.11.2007) Tankstellen in Deutschland, die LPG-Flüssiggas anbieten. Durch ein ausgeklügeltes Informationssystem kann sich jeder G-Autofahrer auch unterwegs zur nächstgelegenen Tankstelle dirigieren lassen (SMS auf's Handy).

Auch im Internet gibt es, dank begeisterter Autogas-FahrerInnen ständig aktualisierte Listen - denn LPG Autogas ist definitiv im Vormarsch.
Der folgende Link gibt Ihnen schon einmal eine Idee, wo in Ihrer Nähe eine Gastankstelle auf Sie wartet: www.autogastanken.de

Umwelt

Weniger Schadstoffe in der Luft dank AutoGas bedeutet:
Bessere Luft zum Atmen und dadurch weniger Pseudokrupp bei Kindern,
geringeres Waldsterben und schönere Natur,
weniger Wachstum des Ozonlochs und dadurch
weniger Hautkrebs.
AutoGas - Ökologisch wertvoll.

Die unten stehende Grafik zeigt Ihnen, wie beeindruckend positiv Ihre Entscheidung für LPG auf die Umwelt wirkt:

Parken Tiefgaragen

Flüssiggasbetriebene Fahrzeuge dürfen auch in Tiefgaragen parken !

Seit Inkrafttreten der novellierten Garagenverordnung am 30.11.1993 ist das Abstellen von Kraftfahrzeugen, die mit Flüssiggas betrieben werden, auch in Tiefgaragen zulässig.

Das Umweltschutzreferat weist deshalb darauf hin, dass die noch an vielen öffentlichen Tiefgaragen angebrachten Verbotsschilder nicht mehr den aktuellen Regelungen entsprechen. Um die Nutzung von umweltfreundlichen Fahrzeugen nicht unnötig zu erschweren, sollten diese Schilder entfernt werden.

Bundesland Abstellverbot autogasbetriebener Fahrzeuge in Garagen nach Garagen VO
Muster der ARGEBAU für alle Bundesländer
MGarVO vom 5.93: kein Abstellverbot
Baden-Würtemberg GaVO vom 13.09.89: kein Abstellverbot
Bayern GaVO vom 30.09.89: kein Abstellverbot
Berlin GaVO vom 13.09.89: kein Abstellverbot

- § 24: Abstellverbot bei Kfz.-Antrieb mit Gasen schwerer als Luft, wenn nicht sichergestellt ist, daß austuendes Gas gefahrlos ins Freie entweichen kann

- § 27: Prüfung durch den Sachverständigen
Brandenburg BbGSTV vom 12.10.94:

- § 19.(5): Abstellverbot in unterirdischen Garagen (Hinweisschilder)
Bremen BremGaVO vom 12.10.94:

- § 23: Abstellverbot bei Kfz.-Antrieb mit Gasen schwerer als Luft, wenn nicht sichergestellt ist, daß austuendes Gas gefahrlos ins Freie entweichen kann

- § 27: Prüfung durch den Sachverständigen
Hamburg GaVO vom 17.04.90: kein Abstellverbot
Hessen GaVO vom 16.11.95: kein Abstellverbot
Mecklemburg-Vorpommern GaVO vom 10.11.93: kein Abstellverbot
Niedersachsen GaVO vom 04.09.89: kein Abstellverbot
Nordrhein-Westfalen GaVO vom 02.11.90: kein Abstellverbot
Rheinland-Pfalz GaVO vom 02.11.90: kein Abstellverbot
Saarland GaVO vom 30.08.76: kein Abstellverbot

- § 24: Abstellverbot bei Kfz.-Antrieb mit Gasen schwerer als Luft, wenn nicht sichergestellt ist, daß austuendes Gas gefahrlos ins Freie entweichen kann

- § 24: Prüfung durch den Sachverständigen
Sachsen SächsGarVO vom 17.01.95: kein Abstellverbot
Sachsen-Anhalt GarAnordnung: kein Abstellverbot
Schleswig-Holstein GaVO vom 30.11.95: kein Abstellverbot
Thüringen ThürGaVO vom 23.03.95: kein Abstellverbot

Ihre Fragen - unsere Antworten

Ihre Fragen - unsere Antworten

Frage: Muß ich für Reparaturen die Werkstatt wechseln?

Antwort: Nein. Sie bleiben bei der Werkstatt Ihres Vertrauens. Aber: Die Gasfilteranlage darf nur die zertifizierte Werkstatt warten. Alles andere bleibt beim Alten.

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Frage: Wie sicher ist AutoGas/LPG Flüssiggas?

Antwort: AutoGas/LPG Flüsiggas ist sicher und vom TÜV abgenommen.

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Frage: Wie effektiv ist Flüssiggas zu Benzin?

Antwort: Die Leistung des Motors bleibt gleich stark, durch weiche und schonende Verbrennung lebt der Motor länger. Sie fahren sogar mit 110 Oktan.

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Frage: Muss ich auf meinen Kofferraum verzichten?

Antwort: Nein. Der Kofferraum wird, bei platzsparender Unterbringung des Tanks in der Reserveradmulde, nicht kleiner.

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Frage: Fahre ich nur mit Gas?

Antwort: Nein. Sie fahren bivalent, d.h. mit Gas und Benzin. Das Umschalten von Benzin auf Autogas/Flüssiggas erfolgt automatisch - auch während der Fahrt frei von Hand wählbar.


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Frage: Warum ist Autofahren mit Flüssiggass in Deutschland so unbekannt?

Antwort: In Italien fahren über 1.500.000 Autos mit AutoGas LPG Flüssiggas, in Polen über 1.000.000, in Holland 450.000 und in Frankreich über 300.000 Stück. In Deutschland nur 25.000 Stück.

Warum das so ist? Das müßte man die Mineralölkonzerne fragen.

Quelle: www.gas-net.de

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